OlioBric – die echte Alternative zur Holzkohle

Grillbriketts mit Zange

Ein perfekter Tag – die Arbeit bleibt heute mal aus, man hat Freunde eingeladen und die Sonne brennt am Himmel. Mit dem Öffnen des ersten eiskalten Bieres wird auch der Grill angezündet. Natürlich mit Holzkohle oder Grillbriketts, schließlich will man(n) ja auch sein Bedürfnis befriedigen – Feuer zu legen. Fleisch kommt nur das Beste auf das heiße Rost, denn der Lerneffekt, dass Nachhaltigkeit und Qualität seinen Preis hat, ist beim Fleischgenuss schon bei vielen eingetreten, wenn nicht sogar bei vielen schon fast trendy. Aber mal ehrlich, wer hat sich schon mal ernsthaft darüber Gedanken gemacht, wie das Brennmaterial unter dem Fleisch eigentlich produziert wird? Das Zeug brennt ja schließlich fast alles gleich und im Notfall kann man es auch mal schnell an der Tanke kaufen.

 

Zugegeben, ich habe mir darüber auch nie einen Kopf gemacht, seitdem der Grill bei mir zu Hause aber regelmäßig läuft, wird auch die Holzkohle zwangsläufig ein Thema, mit dem man sich beschäftigen muss. Will man sein Fleisch auf eine bestimmte Art und Weise oder mit bestimmten Temperaturen über längere Zeit grillen oder smoken, bekommt man die Unterschiede beim Brennmaterial schnell zu spüren. Demnach beschäftigt man sich mit den verschiedenen unzähligen Holzkohle- und Grillbrikettmarken die es gibt. Im Zuge dessen stellt man auch fest, dass es den ein oder anderen Hersteller gibt, der sich das Thema ökologisch bzw. nachhaltig auf die Fahne geschrieben hat und eine Alternative zur herkömmlichen Kohle ist. Ein Beispiel dafür ist die Firma OlioBric.

 

Grillbriketts im Sack auf Oliven

 

Bevor wir aber zu OlioBric kommen, möchte ich die Frage nach dem „Warum“ klären. Warum ist es wichtig das Kohle nachhaltig produziert wird?

 

Nach ein paar Stunden Internetrecherche wurde mir schnell bewusst, dass die meisten Holzkohlebeutel, welche in deutschen Supermarktregalen, Baumärkten und an Tankstellen liegen i.d.R. nicht aus Deutschland kommen. Mehr als 70% aller in Deutschland verbrannten Holzkohlen und Grillbriketts werden importiert. Führt man sich vor Augen, das hier zu Lande jährlich etwa 250.000 Tonnen über die Ladentheke gehen, ist das eine beachtliche Menge. Europaweit liegen wir damit auf Platz 1. Das ergibt ein Bericht der WWF aus 2018. Nun muss Import ja nicht immer direkt problematisch sein, aber die Umstände wie und vor allem was da zu uns nach Hause kommt, sollte uns zum Nachdenken bringen.

 

Polen, Nigeria, Paraguay und die Ukraine sind die Hauptlieferanten für unsere Kohle. Lassen wir Polen zunächst außen vor, weisen alle übrigen Länder laut der WWF ein hohes Risiko in der Produktionskette auf. Hohe Entwaldungsraten, illegaler Holzeinschlag, Korruption und Raubbau sind Teil des Geschäftes. Bei der Holzkohle aus Polen handelt es sich hingegen selbst um Importware. Problem ist aber, dass auch Polen zu 84% die Holzkohle aus einigen der eben genannten Ländern bezieht.

 

Stellt sich die Frage „wieso die scheinbar zum größten Teil illegale Holzkohle dann überhaupt den Weg zu uns finden kann?“ Wie so oft sind hier fehlende bzw. nicht eindeutige Auflagen und Kontrollen das Problem. Die seit 2013 gültige europäische Holzhandelsverordung (EUTR) hat das Ziel illegales Holz vom europäischen Markt fern zu halten. Blöd nur, das Holzkohle dabei nicht auf der Liste der EUTR steht. Im Klartext bedeutet das, dass der Import von illegal geschlagenem Holz zwar verboten ist, jedoch nicht, wenn es zuvor zu Holzkohle verarbeitet wurde. Es fehlen also schlichtweg die gesetzlichen Grundlagen, um importierte Ware auf Illegalität zu prüfen. Zudem lässt sich auf den Holzkohlesäcken meist nicht eindeutig erkennen, um welche Holzart es sich handelt. Selbst wenn dies Mal der Fall ist, sollte man die Kennzeichnung kritisch hinterfragen. Wie so oft im Leben ist meist nicht drin, was drauf steht.

 

Wer also, wie ich, nicht ganz auf das Grillen mit Holzkohle verzichten möchte, der sollte zumindest auf das FSC-Zertifikat achten. Nach eigenen Angaben ist die Mission der Forest Stewardship Council (FSC) die Förderung einer umweltfreundlichen, sozialförderlichen und ökonomisch tragfähigen Bewirtschaftung von Wäldern. Im Bereich der Produktkettenzertifizierung muss jedes Unternehmen in der Produktkette ein innerbetriebliches Verfahren aufbauen. Dieses soll sicherstellen, dass FSC-zertifizierte Materialien identifizierbar bleiben. Natürlich kann man auch solche Zertifizierungen immer kritisch hinterfragen, aber aktuell scheint dies die einzige Möglichkeit zu sein, etwas Transparenz zu bekommen.

 

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Der nachfolgenden Bericht kann als werblich interpretiert werden. Ich möchte dennoch klar stellen, dass ich nur positive von Produkten, Dienstleistungen o.ö berichte, wenn ich auch wirklich selbst davon überzeugt bin.

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Ich versuche mittlerweile weitestgehend Holzkohle komplett durch echte Alternativen zu ersetzen. Dabei bin ich auf die Firma OlioBric gestoßen. Das in Ransbach-Baumbach ansässige Unternehmen stellt Briketts aus den Abfällen der Olivenölpressung her. Aus den Kernen, Schalen etc. werden mit einem speziellen Verfahren Briketts hergestellt. Das Verfahren ist eine absolut umweltfreundliche Alternative, denn die Briketts werden nachhaltig und müllvermeidend produziert. Und das wichtigste, es werden keinerlei Tropenhölzer verwendet!

 

OlioBric, die Alternative zur Holzkohle

 

Ich habe die OlioBric Briketts nun schon einige Zeit im Langzeittest und ich bin absolut davon überzeugt. Denn neben dem Nachhaltigkeitsaspekt stimmt auch das Grillerlebnis. Der Holzkohleersatz wird richtig heiß, brennt lange und qualmt kaum – alles was das Grillerherz begehrt. Es gibt also keinen einzigen Grund doch auf die konventionelle Holzkohle zurück zu greifen. Und das i-Tüpfelchen: Wer sich für OlioBric entscheidet unterstützt zugleich den NABU mit einem festen Betrag.

 

Ich freu mich, dass ich OlioBric auf meine Bitte hin als Partner auf meinem Blog führen darf. Dies tue ich, weil ich einfach überzeugt davon bin und ich beim Grillen Wert auf Qualität lege – und das nicht nur beim Grillgut.

Written by Waterman